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Konzertprogramm

März 2022

Sa, 12.03.2022 | 20:00 | Beethovensaal

Classic vs. Pop - Vision String Quartet

A. Dvorak (1841 - 1904): Streichquartett Nr. 13 Op. 106

- Pause -

Individuelle Musikstücke

Florian Willeitner I Violine
Daniel Stoll I Violine
Leonard Disselhorst I Cello
Sander Stuart I Viola

 

Einlass: 19.30 Uhr

Beginn: 20.00 Uhr

Tickets

 

"eines der vielversprechendsten Nachwuchs-Quartette, das Handwerk und Hingabe intensiv miteinander vereint.“ Der Tagesspiegel

2012 gegründet, hat sich das vision string quartet innerhalb kürzester Zeit in der internationalen Streichquartett-Szene etabliert. Mit ihrer einzigartigen Fähigkeit, zwischen dem klassischen Streichquartett-Repertoire und eigenen Kompositionen aus Genres wie Folk, Pop, Rock, Funk und Minimal Music zu „wandeln“, stellen die vier jungen Musiker aus Berlin derzeit die klassische Konzertwelt auf den Kopf.

Die Konzertformate des Quartetts sind innovativ und vielseitig: Das Streichquartett, das sich zugleich als Band versteht, spielt in den klassischen Konzertsälen wie der Elbphilharmonie Hamburg, der Berliner Philharmonie und der Wigmore Hall London sowie auf renommierten Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Trondheim Chamber Music Festival. Abseits klassischer Formate experimentieren die vier Musiker mit Konzerten in völliger Dunkelheit und arbeiten zusammen mit Lichtdesignern, um ihren Auftritten weitere kreative Dimensionen zu verleihen.

Exklusiv bei Warner Classics unter Vertrag präsentiert das vision string quartet auf seinem neuen Album „Spectrum“, das in diesem Sommer erschienen ist, eigene Musik aus verschiedensten Genres abseits der Klassik. Eine Besonderheit daran: Die Songs auf diesem Album haben die vier Musiker selbst komponiert, selbst produziert und die Musikvideos selbst gedreht.
Bereits im Jahr 2020 veröffentlichte das Quartett sein Debütalbum „memento“, das kurz darauf mit dem Opus Klassik für die beste Kammermusikeinspielung ausgezeichnet wurde.

Weitere bemerkenswerte Preise und Erfolge erzielte das vision string quartet auf großen Wettbewerben wie dem Felix-Mendelssohn-Bartholdy Wettbewerb in Berlin und dem Internationalen Concours de Génève mit jeweils dem 1. Preis sowie allen Sonderpreisen.
Zudem wurden dem Quartett der Kammermusikpreis der Jürgen Ponto-Stiftung, der Würth-Preis sowie der Ritterpreis der Oscar und Vera Ritter-Stiftung verliehen.

Ihr Kammermusikstudium absolvierten die vier Musiker beim Artemis Quartett an der Universität der Künste in Berlin sowie bei Günter Pichler, dem Primarius des Alban Berg Quartetts, an der Escuela Superior de Música Reina Sofía Madrid. Heime Müller, Eberhardt Feltz und Gerhard Schulz waren weitere Impulsgeber.

Im Herbst 2019 spielte das Ensemble seine Debüt-Tourneen in Japan, Kanada und den USA. Highlights dieser Saison in Europa bilden Auftritte in Italien, Österreich, der Schweiz und Norwegen sowie eine Uraufführung eines Konzerts für Streichquartett und Orchester mit dem Konzerthausorchester Berlin.

Genießen Sie die Künste von Vision String Quartet oder erfahren Sie mehr über den Künstler!

 

So, 13.03.2022 | 17:00 | Beethovensaal

Meisterkonzert II - Konstantin Lifschitz

J.S. Bach (1685 - 1750): Toccata G-Dur BWV916
Olivier Messiaen: La rousserolle effarvatte, aus Catalogue d'Oiseaux (Der Katalog der Vögel)  I/42: No. 7

- Pause -

Peter Seabourne (1960*): Toccata VI - Aria Sarabanda con variazioni  
Franz Schubert: Klaviersonate Nr. 16 a-Moll Op. 42 D845

 

Einlass: 16.30 Uhr

Beginn: 17.00 Uhr

Tickets

 

In den frühen 1990er Jahren erhielt Konstantin Lifschitz von der Russischen Kulturstiftung ein Stipendium. Gleichzeitig begann er in europäischen Metropolen wie Paris, Amsterdam, Wien, München und Mailand Konzerte zu geben. Mit den Moscow Virtuosi unter der Leitung von Wladimir Spiwakow unternahm er eine Japan-Tournee, und in Europa war er mit den Sankt Petersburger Philharmonikern unter der Leitung von Juri Temirkanow unterwegs. In weiteren europäischen Städten trat er etwa mit Mischa Maisky und Gidon Kremer auf. Für seine erste Einspielung erhielt er 1995 den ECHO Klassik als ‚vielversprechendster Künstler des Jahres’. Im folgenden Jahr wurde er mit Bachs Goldberg-Variationen für einen Grammy Award nominiert.

Mit 13 Jahren gab er im Haus der Gewerkschaften in Moskau sein erstes Rezital-Konzert, das begeistert aufgenommen wurde. Danach trat Konstantin Lifschitz mit Solo-Rezitals an den führenden Festivals und in den weltweit wichtigsten Konzertsälen auf. Er konzertierte mit den bedeutendsten internationalen Orchestern wie den New Yorker Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra, dem London Symphony Orchestra, der San Francisco Symphony, den Sankt Petersburger Philharmonikern, dem New Zealand Symphony Orchestra, dem Moscow Philharmonic Orchestra, dem Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Konzerthausorchester Berlin, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem MDR-Sinfonieorchester Leipzig, dem SWR Symphonieorchester, dem Radio-Symphonieorchester Wien, dem Mozarteumorchester Salzburg, der Academy of St Martin in the Fields, dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI und dem Dänischen Radiosinfonieorchester.

Als Solist trat Konstantin Lifschitz mit führenden Dirigenten wie Mstislaw Rostropowitsch, Wladimir Spiwakow, Juri Temirkanow, Sir Neville Marriner, Bernard Haitink, Sir Roger Norrington, Fabio Luisi, Marek Janowski, Eliahu Inbal, Michail Jurowski, Andrei Boreiko, Dmitri Sitkowetski, Alexander Rudin und Christopher Hogwood auf.

Als Kammermusiker spielte Konstantin Lifschitz mit Künstlern wie Gidon Kremer, Maxim Vengerov, Vadim Repin, Misha Maisky, Mstislaw Rostropowitsch, Natalja Gutman, Dmitri Sitkowetski, Lynn Harrell, Patricia Kopatchinskaja, Daishin Kashimoto, Leila Josefowicz, Carolin Widmann, Jörg Widmann, Sol Gabetta, Eugene Ugorski und Alexander Rudin.

Kürzlich hat er in der Elbphilharmonie Hamburg, der Moskauer Philharmonie, La Sala Verdi Milano und vielen anderen Solo-Recitals gegeben. Darüber hinaus wird er von zahlreichen Festivals eingeladen, darunter das Tokyo Spring Festival, das Musikfestival von Rancho La Puerta, das XII. Internationale Mariinsky-Klavierfestival, das Londoner Klavierfestival, die Würzburger Bachtage und die Musiktage Höri Bodensee, wo er als ehrenamtlicher Schirmherr fungiert.

Im Jahr 2020 wird er Rezitale und Konzertauftritte im Teatro di Roma, im Moskauer Tschaikowsky-Saal, im St. Petersburger Mariinsky und im Großen Saal von Nowosibirsk geben. Er leitet und spielt alle Bach-Programme mit Musica Viva Moskau und tritt bei Festivals wie dem Dialog-Festival (Salzburger Mozarteum) oder dem Trans-Siberian Art Festival auf. Außerdem gibt er Duo-Rezitale mit Alexei Volodin in Moskau, Seoul, Hongkong und Wien. Im Jahr 2021 soll er alle 32 Klaviersonatenzyklen Beethovens in Tokio (insgesamt 8 Konzerte) sowie in Hongkong, Taiwan oder der Tschechischen Republik (Kutna Hora Music Festival) aufführen. Die für das Jahr 2020 geplanten Aufführungen zu Beethovens Jubiläum mussten aufgrund der Pandemie verschoben werden.

In letzter Zeit tritt Konstantin Lifschitz auch vermehrt als Dirigent auf. Dabei hat er Ensembles und Orchester geleitet wie die Moscow Virtuosi, das Century Orchestra Osaka, die Solisti Di Napoli, das Philharmonische Kammerorchester Wernigerode, das St. Christopher Chamber Orchestra Vilnius, das Moscow Musica Viva Chamber Orchestra, das Ensemble Lux Aeterna und den Gabrielichor Budapest, die Dalarna Sinfonietta Falun und das Kammerorchester Arpeggione Hohenems. Vom Klavier aus dirigierend hat er mit dem Stuttgarter Kammerorchester die sieben Cembalokonzerte von Bach eingespielt, die zu einer weiteren Europatournee führten. Im Jahr 2019 leitete er erfolgreich die China-Tournee der Lucerne Chamber Philharmony, die von ihm selbst gegründet und künstlerisch geleitet wurde.

Konstantin Lifschitzs letzte Einspielung Saisons Russes mit Werken von Ravel, Debussy, Strawinsky und Jakoulov erschien im November 2016 bei Orfeo. Viele seiner zahlreichen Veröffentlichungen auf CD und DVD haben herausragende Kritiken erhalten. Mit dem Label Orfeo aufgenommen hat Lifschitz unter anderem Bachs Musikalisches Opfer, sein St. Anna Präludium und Fuge sowie drei Frescobaldi Toccaten (2007), Gottfried von Einems Klavierkonzert mit dem Radio-Symphonieorchester Wien (2009), Brahms 2. Klavierkonzert und Mozarts Klavierkonzert K. 456 mit Dietrich Fischer-Dieskau (2010), Bachs Kunst der Fuge (2010), alle Konzerte für Klavier und Orchester von Bach mit dem Stuttgarter Kammerorchester (2011), Goldberg-Variationen (2015) sowie die "Saisons Russes" mit Werken von Ravel, Debussy, Strawinsky und Jakoulov (2016). 2008 erschien eine Live-Aufnahme von Lifschitzs Auftritt mit Bachs Wohltemperierten Klavier (Teil I und II) am Miami International Piano Festival, veröffentlicht auf DVD durch VAI. Und 2014 erschienen alle Beethoven Violinsonaten mit Daishin Kashimoto bei Warner Classics. Im Jahr 2020 veröffentlichte Lifschitz zur Feier des 250-jährigen Jubiläums des Komponisten eine CD und Vinyl Box mit Beethovens kompletten 32 Klaviersonaten mit Alpha Classics (Live-Aufnahmen).

Konstantin Lifschitz ist Mitglied des Fellow of the Royal Academy of Music in London und unterrichtet seit 2008 eine eigene Klasse an der Musikhochschule Luzern.

Genießen Sie die musikalischen Künste von Konstantin Lifschitz oder erfahren Sie mehr über den Künstler!