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Konzertprogramm

September 2022

So, 11.09.2022 | 20:30 | Beethovensaal

Große Kunst der Harfe - Anneleen Lenaerts

Dvorak I Song to the moon
Smetana I Moldau (arr. Trnecek)
Liszt I Préludes (arr. Lenaerts)
Wagner I Meistersinger (arr. Trnecek)
Gounod I Faust (by Zabel)
Tschaikovsky I Fantaisie über Onegin (by E.Walter-Kühne)
Puccini I Fantasie über Bohème (by Lenaerts)
R. Strauss I Rosenkavalier Walzer
J. Strauss I An der schönen blauen Donau

 

Einlass: 20.00 Uhr

Beginn: 20.30 Uhr

Tickets

 

Anneleen Lenaerts (Solo Harfenistin der Wiener Philharmoniker)

Anneleen Lenaerts ist die Soloharfenistin der Wiener Philharmoniker und konzertiert sehr erfolgreich als international gefragte Solistin. Sie spielte solistisch bereits mit Orchestern wie Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunk, Mozarteumorchester Salzburg, Bruckner Orchester Linz, Polish National Radio Orchestra, Brussels Philharmonic, Belgian National Orchestra und Philadelphia Chamber Orchestra und ist auf den wichtigen internationalen Podien wie Carnegie Hall, Wigmore Hall, Berliner Philharmonie, Salle Gaveau Paris, Großes Festspielhaus Salzburg, Bozar Brüssel und bei renommierten Festivals wie Rheingau Musik Festival, Dresdner Musikfestspiele, Lockenhaus Festival, Moritzburg Festival oder Aspen Music Festival zu Gast. Zahlreiche Soloauftritte wurden von BBC3, France Musique, Deutschlandfunk u.a. mitgeschnitten.

In der Saison 2021/22 ist sie als Solistin u.a beim Antwerp Symphony Orchestra, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, beim Philharmonischen Orchester Freiburg, im Musikverein und im Konzerthaus Wien, in der Royal Academy London beim .MiTo-Festival und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern zu Gast. Besondere kammermusikalische Projekte sind ihre Duoprogramme mit Mandolinist Avi Avital, mit Emmanuel Pahud, Soloflötist der Berliner Philharmoniker sowie mit dem Cellisten Nicolas Altstaedt.


Als Exklusivkünstlerin von Warner Classics spielt Anneleen Lenaerts regelmäßig Soloalben ein. Ihre aktuelle CD „Nino Rota. Works for Harp“ mit Brussels Philharmonic unter Leitung von Adrien Perruchon wurde mit dem Opus Klassik 2019 ausgezeichnet. Zuvor veröffentlichte sie Werke von Schumann und Schubert mit dem Klarinettisten Dionysis Grammenos und setzte mit ihrem Soloalbum „Harp Concertos“ eigene Akzente, indem sie nicht nur das bekannte Harfenkonzert von Glière und eine eigene Fassung des berühmten „Concierto de Aranjuez“ von Joaquin Rodrigo einspielte, sondern auch das unbekanntere, ihr sehr am Herzen liegende Harfenkonzert ihres Landsmanns Joseph Jongen. Weitere Einspielungen sind „HarpOboe“ (2007), „Harp Concertos“ (Egan Records 2008) und „Chopin & Liszt“ (Aliud Records 2011).

Sie gewann eine eindrucksvolle Anzahl von Preisen bei internationalen Harfenwettbewerben – allein zwischen 1997 und 2010 erhielt sie 23 Auszeichnungen, darunter den bedeutenden „Grand Prix International Lily Laskine“ (2005) – und wurde mit wichtigen Stipendien gefördert. Ihren ersten Harfenunterricht erhielt sie bei Lieve Robbroeckx, es folgten zahlreiche Meisterkurse bei renommierten Professoren. Ihr Studium absolvierte sie an den Konservatorien von Brüssel und Paris, wo sie 2008 ihr Master Diplom mit der höchsten Auszeichnung erhielt, und vollendete es anschließend bei Isabelle Perrin mit dem „Cours de Perfectionnement“ an der „École Normale de Musique de Paris“. Neben Harfe studierte Anneleen Harmonielehre, Kontrapunkt und Fuge in Brüssel.


Anneleen Lenaerts unterrichtet am Conservatorium Maastricht und ist ‚Faculty member‘ beim Aspen Music Festival.

Erfahren Sie mehr über Anneleen Lenaerts: https://www.anneleenlenaerts.com/

 

Fr, 30.09.2022 | 19:30 | Beethovensaal

Klavierolymp Öschberghof Klassik - Haiou Zhang meets Eva Gevorgyan

Konzert I

Haiou Zhang

A. Mozart:
Klaviersonate Nr. 12 F-Dur KV332
Claude Debussy:
Ètude Nr. 11 Pour les arpèges composés
Prélude: La fille aux cheveux de lin
Frédéric Chopin:
Nocturne cis-moll posth.
Prélude Nr. 15 Des-Dur Op. 28
Nocturne Es-Dur Nr. 2 Op. 9
Scherzo Nr. 2 Op. 31 b-moll


Konzert II

Eva Gevorgyan

W.A. Mozart:
Kaviersonate c-moll Nr. 14 KV457
Robert Schumann:
Carnaval Op. 9
Igor Strawinsky:
Der Feuervogel Suite (Bearbeitung)

 

Einlass: 19.00 Uhr

Konzerteinführung: 19.15 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Tickets

 

Eva Gevorgyan


Eva Gevorgyan wurde 2004 geboren und studiert derzeit bei Prof. Natalia Trull an der Zentralmusikschule in Moskau. Weitere Inspirationen erhielt sie bei Meisterkursen mit Pavel Gililov, Andrea Bonatta und Piotr Paleczny. Sie erhielt zudem eine Einladung der International Piano Academy Lake Como, wo sie an einem Meisterkurs mit Dmitri Bashkirov, Stanislav Ioudenitch und William Grant Naboré teilnahm. Ausserdem ist sie Stipendiatin der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein und nimmt dort regelmässig an den Intensiv-Wochen und Aktivitäten teil.

Die junge Pianistin erhielt Auszeichnungen bei mehr als 40 internationalen Klavier- und Kompositionswettbewerben in Deutschland, Estland, Italien, Kasachstan, Malta, Polen, Portugal, Russland, Serbien, Spanien, Tschechien und in den USA. 2019 wurde sie bei den „International Classical Music Awards“ mit dem „Discovery Award“ ausgezeichnet.

Eva Gevorgyan ist bereits mit mehreren Orchestern aufgetreten, darunter das State Academic Symphony Orchestra „Evgeny Svetlanov“, das Malta Philharmonic Orchestra, das Luzerner Sinfonieorchester, das Philharmonic Orchestra Bacau, das Symphony Orchestra of the Irkutsk Philharmonic, das Virtuosi Brunenses Orchestra, das Chamber Orchestra NRW, das Canton Symphony Orchestra und das Astana Symphony Orchestra.

Sie spielte zudem für den italienischen Staatspräsidenten und nahm an einer nationalen Fernsehshow für junge Talente teil, in der sie als einzige Pianistin das Finale erreichte. Ausserdem wurde sie bereits zu zahlreichen Festivals eingeladen, darunter das Festival Stars on Baikal mit Denis Matsuev, das Music Fest Perugia, das Ferrara International Piano Festival, das Alto Adige Festival, das Schleswig-Holstein Musik Festival und das ClaviCologne International Piano Festival. Im Februar 2019 tritt Eva Gevorgyan beim „VP Bank Classic Festival“ in Bad Ragaz in der Schweiz auf.

Eva arbeitet bereits mit Dirigenten wie z.B. Valery Gergiev, Alexander Sladkovsky, Vasily Petrenko, Lawrence Foster, Eduard Topchjan, Dimitris Botinis, Gerhardt Zimmermann, Piotr Gribanov, Tigran Hakhnazaryan, Ruth Reinhardt, Ilmar Lapinsh, Ovidiu Balan, Gaddiel Dombrowner, Tigran Shiganyan u.a. und Ihre Rezital Debüts im Herkulessaal München und dem Royal Albert Hall London.


Haiou Zhang


"Die Hingabe und Intensität, zeigten zudem, dass er zu den Großen der neuen Pianistengeneration zählt.'' - Mannheimer Morgen
''Seine besondere Ausdrucksstärke verdeutlichte, dass Haiou Zhang im Begriff ist zu den großen Pianisten unserer Zeit aufzuschließen.'' - Augsburger Allgemeine Zeitung
Der Pianist Haiou Zhang zählt mit seinen Konzerten von Berlin bis Paris und Toronto bis São Paulo zu den erfolgreichsten chinesischen Musikern seiner Generation. Sein Klavierspiel gilt als technisch makellos, hingebungsvoll und authentisch.

Die ersten stürmisch gefeierten Konzerte in Deutschland gab er schon im Jahr 2005 und 2006 beim Braunschweig Classix Festival, es folgen Einladungen zu weiteren renommierten
Festivals in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Kissinger Sommer, Würzburg, Weilburg und in Frankreich, Spanien oder Italien. Seither begeistert Haiou Zhang in  vielen international bedeutenden Spielstätten, debütiert in der Philharmonie Berlin, der Philharmonie Essen, Concertgebouw Amsterdam, Sala Sao Paulo, Meistersingerhalle Nürnberg und der Elbphilharmonie Hamburg.

Haiou Zhang konzertitert mit renommierten Klangkörper wie z. B. der Russischen Nationalphilharmonie unter Vladimir Spivakov, der NDR Radiophilharmonie unter Andrew Manze
oder mit den Nürnberger Symphonikern, Hamburger Symphonikern, Heidelberger Sinfonikern, Bochumer Symphonikern, dem Deutschen Kammerorchester Berlin, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, das Orchestra Filharmonica della Calabria, dem Israel Symphony Orchestra, der Jerusalem Symphony Orchestra, der Polnischen Kammerphilharmonie, der Russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg, das Tbilisi Symphony Orchestra, das Beijing Symphony Orchestra und dem Macedonia Philharmonic, Ontario Philharmonic, das National Chamber Orchestra of Armenia u.a.

Weitere Konzerte führen ihn nach Russland, Estland, Litauen, Tschechien, Georgien, Brasilien, Kanada, USA, Macedonien, Italien, Schweiz und Frankreich.

Haiou Zhang arbeitet kammermusikalisch eng mit dem vision string quartet, Quatuor Hermès, Meccore String Quartet und Eldbjørg Hemsing, Sarah Christian, Friederike Starkloff, Solenne Païdassi und Leonid Gorokhov zusammen. Drei Tourneen der Superlative spielte er 2016, 2017 und 2018 in seinem Herkunftsland China: Mehr als 40.000 Menschen besuchten in den Millionenmetropolen seine insgesamt 40 Konzerte – etwa im Shanghai Grand Theatre und in der Beijing Concert Hall.

Neben seiner Konzerttätigkeit gibt Haiou Zhang Meisterkurse in Deutschland, China, Kanada und den USA und ist darüber hinaus Ehrenprofessor an der Kunsthochschule der
Inneren Mongolei. 2015 wurde ihm der Dr. Maria Zbick-Künstlerförderpreis in Oberhausen verliehen. Sein Konterfei ziert chinesische Briefmarken.

Um junge, begabte Künstler zu fördern, gründete der leidenschaftliche Musiker 2010 das Internationale Musikfestival Buxtehude, Altes Land und Harburg.

Im Frühjahr 2019 erschienen seine bereits vierte CD-Einspielung beim Label hänssler CLASSIC mit Mozarts Klavierkonzerten KV414 und 415: Haiou Zhang Plays Mozart II, in Kooperation mit dem Norddeutschen Rundfunk

Erfahren Sie mehr über die Künstler: Eva Gevorgyan und Haiou Zhang