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Konzertprogramm

April 2022

Sa, 09.04.2022 | 19:30 | Beethovensaal

SWR2 New Talent - Esther Valentin & Anastasia Grishutina

"Winterabend"
Esther Valentin-Fieguth, Mezzosopran
Anastasia Grishutina, Klavier

Franz Schubert (1797-1828):
Winterabend (K.G. von Leitner) D. 938

Hugo Wolf (1860-1903):
Auf eine Christblume II (E. Mörike) aus „Mörike-Lieder“ Nr.21

Claude Debussy (1862-1918):
Le Tombeau des Naïades (P.-F. Louÿs) aus „Trois Chansons de Bilitis“ Nr.3

Benjamin Britten (1913-1976):
The Choiremaster's Burial aus "Winter Words" Op. 52 Nr.5 (T. Hardy)

Hugo Wolf (1860 - 1903):
Schlafendes Jesuskind (E. Mörike) aus „Mörike-Lieder“ Nr.25
Zum neuen Jahr (E. Mörike) aus „Mörike-Lieder“ Nr.27

Robert Schumann (1810-1856):
Schneeglöckchen (Anonym) Op.96 Nr.2

Claude Debussy (1862 - 1918):
Noël des enfants qui n'ont plus de maisons CD. 147
Colloque sentimental (P. Verlaine) aus „Fêtes Galantes II“ Nr.3

Nikolai Karlowitsch Medtner (1879/80-1951):
Winterabend (A.S. Puschkin)

 

- Pause -

 

Georgi Wassiljewitsch Swiridow (1915-1998):
Findlay (R. Burns/S. Marschak) aus „Lieder auf Gedichte von R. Burns“ Nr.6

Franz Schubert (1797-1828):
Der Zwerg (M. von Collin) D. 771

Hans Pfitzner (1869 - 1949):
Müde (D. von Liliencron) Op.10 Nr.2

Franz Schubert (1797-1828):
Die Forelle (C.F.D. Schubart) D. 550
Heidenröslein (J.W. von Goethe) D. 257

Moritz Eggert  (1965*):
Stille Oeynfassung (B. Kempker) aus „Neue Dichter Lieben“

Robert Schumann (1810-1856):
Herzeleid (T. Ulrich) Op.107 Nr.1
Muttertraum (H. C. Andersen/A. von Chamisso) Op.40 Nr.2
Ballade vom Heideknaben (F. Hebbel) Op. 122 Nr 1
Der Soldat (H. C. Andersen/A. von Chamisso) Op.40 Nr.3

Samuel Barber (1910-1981):
The Crucifixion (The Speckled Book, 12th century / H. M. Jones) aus "Hermit Songs" Op. 29

Robert Schumann (1810-1856):
Löwenbraut (A. von Chamisso) Op. 31 Nr.1

 

Einlass: 19.00 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr

Tickets

 

Esther Valentin-Fieguth

Die Mezzosopranistin Esther Valentin-Fieguth studierte an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in den Klassen von Prof. Mario Hoff und Prof. Ulrich Eisenlohr. Neben der studentischen Ausbildung erhält sie wertvolle Impulse u.a. von Ingeborg Danz, Benjamin Appl, Graham Johnson, Brigitte Fassbaender, Thomas Quasthoff, Wolfram Rieger, Michael Gees, Ruth Ziesack, Stefan Irmer, Anne Le Bozec, Juliane Banse und Christianne Stotijn.

Ab 2022 ist Esther Valentin-Fieguth Debüt-Künstlerin des Nikolaisaals Potsdam und wird drei Jahre mit Konzerten gefördert. Außerdem arbeitet sie in dieser Zeit mit Schulklassen zusammen und kann den ihr wichtigen Aspekt der Musikvermittlung für Kunstlied ausbauen.

Seit 2019 sind Esther Valentin-Fieguth und ihre Duo-Partnerin Anastasia Grishutina als Liedduo für drei Jahre Teil des Förderprogramms „SWR2 New Talent“. Hiermit hat das Duo die Möglichkeit Studioaufnahmen zu machen. Ebenso werden Liederabende im Sendegebiet des SWR mitgeschnitten und gesendet. Im Hans-Rosbaud-Studio des SWR Baden-Baden nahm das Duo 2019 auch ihre Debüt-CD „Amors Spiel“ auf. Esther Valentin-Fieguth war mit dieser CD in vier Kategorien für den Opus Klassik 2020 nominiert. Unter anderem als „Nachwuchskünstler*in des Jahres“ und „Kammermusik - Duo“ mit Anastasia Grishutina. Ebenfalls 2019 war Valentin-Fieguth Solistin bei der Ersteinspielung von Kantaten Antonio Salieris mit den Heidelberger Sinfonikern unter der Leitung von Timo Jouko Herrmann, welche ebenfalls in drei Kategorien für den Opus Klassik 2020 nominiert war.

2020 erhielten Valentin-Fieguth und Grishutina den Brüser Berg Musikpreis. 2019 wurde ihnen der Pressepreis, der Junior Jury Preis und der Publikumspreis beim 53. IVC LiedDuo Wettbewerb ’s-Hertogenbosch verliehen. Den 1. Preis sowie den Publikumspreis des Internationalen Schubert-Wettbewerbs Dortmund gewann Valentin-Fieguth im September 2018 ebenfalls mit Grishutina. Sie erhielt Stipendien der Liedakademie des Heidelberger Frühlings, des Festivals LiedBasel, sowie der Udo Reinemann International Masterclasses 2020. Ebenfalls mit Grishutina wurde sie mit dem Bruno-Frey-Preis 2018 ausgezeichnet. 2015 gewann sie mit Rie Akamatsu den 1. Preis des hochschulinternen Liedwettbewerbs der HfMT Köln sowie den Festival Vocallis Preis im November 2016.

2017 gab sie ihr Debüt als Hänsel in Humperdincks „Hänsel und Gretel“. 2019 sang sie   auf dem Evangelischen Kirchentag Dortmund die Rolle des Propheten Hiskia in der Uraufführung der Oper „König Hiskia“ von Johannes Marx. Neben der Konzerttätigkeit als freiberufliche Sängerin widmet sich Esther Valentin-Fieguth seit vielen Jahren mit besonderer Leidenschaft dem Kunstlied und gibt regelmäßig Liederabende auf internationalen Festivals und in großen Häusern wie der Kölner Philharmonie. Anfang 2020 gab sie ihr Debüt mit dem Folkwang Kammerorchester Essen unter der Leitung von Johannes Klumpp in der Philharmonie Essen mit den Wesendonck-Liedern von Richard Wagner. Neben zahlreichen Liederabenden sang sie Beethoven-Lieder mit Eric Scheider für RheinVocal beim SWR ein und hat zu der Einweihung der Fenster Gerhard Richters in der Benediktinerabtei St. Mauritius zu Tholey gesungen. 2021 war sie neben „Crime Scenes“ an mehreren Audio- und CD-Produktionen beteiligt. Eine Einspielung von Moritz Eggerts „Neue Dichter Lieben“ gemeinsam mit Grishutina und Konstantin Paganetti. Außerdem die Beteiligung an der Gesamteinspielung von Brahms-Liedern mit Ulrich Eisenlohr. 2021 tritt sie mit dem Orchester im Treppenhaus auf deren Festival „SeaSounds Festival“ auf. In der kommenden Saison ist sie neben vielen anderen Festivals und Konzertreihen Gast bei dem „Schubert-Fest“ Dortmund.

Es ist ihr ein großes Anliegen Liederabende so zu gestalten, dass sich jede*r angesprochen fühlen kann. Gerne arbeitet sie Genre übergreifend mit Künstler*innen zusammen. Esther Valentin-Fieguth möchte eine führende Stimme in der Welt des Kunstliedes werden, neue Impulse setzen und Liederabende auf eine neue Ebene bringen, ohne die schönen Traditionen dieses Formats zu verlieren.

Außerdem ist sie Teil des „Ensemble For Future“ und versucht sich durch die Sprache der Musik gegen den Klimawandel einzusetzen.

 

Anastasia Grishutina

Anastasia Grishutina hat Klavier und historische Tasteninstrumente bei Slava Poprugin, Olga Filippowa und Alexej Schewtschenko an der Abteilung für historische und zeitgenössische Aufführungspraxis am Moskauer Konservatorium, sowie Klavier Solo bei Prof. Adrian Oetiker an der HMT München und Liedgestaltung an der HfMT Köln bei Prof. Ulrich Eisenlohr und Prof. Stefan Irmer studiert.

Bei Meisterkursen erhielt sie Impulse von Michael Gees, Christoph Prégardien, Anne Le Bozec, Ruth Ziesak, Dirk Mommertz und Alexej Ljubimow. 2019 war sie Stipendiatin des Festivals LIEDBasel, wo sie Unterricht von Graham Johnson und Benjamin Appl erhielt. 2020/21 war sie ausgewählte Teilnehmerin der "Udo Reinemann International Masterclass", eine Meisterkursreihe unter anderen bei Juliane Banse, Peter Gijsbertsen und Christianne Stotijn.

Seit Oktober 2019 lehrt sie im Fach Liedgestaltung und zeitgenössisches Lied für Sänger und Liedduos an der HfMT Köln. Seit Februar 2021 ist sie ein Teil der Liedabeteilung der HMTM Hannover. 2016 erhielt sie den Begleiterpreis beim Brigitte-Kempen-Wettbewerb in Aachen.

2017 gewann sie mit Woongsu Kim (Bariton) den 2. Preis der International Student LiedDuo Competition in Groningen und den 3. Preis beim Hochschulinternen Wettbewerb für LiedDuos.

2018 wurden Anastasia Grishutina und Esther Valentin-Fieguth (Mezzosopran) mit dem Bruno-Frey-Musikpreis ausgezeichnet und gewannen außerdem den 1. Preis und den Publikumspreis beim Internationalen Schubert-Wettbewerb Dortmund. Dort wurde Grishutina ebenfalls mit dem Sonderpreis für die beste Liedpianistin ausgezeichnet.

Im November 2019 gewann das Duo den Preis der Junior Jury, den Presse Preis, sowie den Edwin Rutten & Annette Andriesen Publikums Preis bei der 53. IVC 's Hertogenbosch LiedDuo Competition.

Im Dezember 2020 erhielt das Duo den Brüser Berger Musikpreis 2021.

 

Im September 2019 wurde das Duo Valentin-Fieguth/Grishutina für das dreijährige Förderprogramm “SWR2 New Talents” ausgewählt. Diese Förderung ermöglicht Studioproduktionen und Live-Mitschnitte, mediale Begleitung und Beratung sowie auch Kontakte zu Konzertveranstaltern.

Anastasia Grishutinas intensive Konzerttätigkeit führt sie auf zahlreiche Festivals, wie u.a. dem „Festival Klavier“ im Brucknerhaus Linz, dem „Peter de Grote Festival“ und „Antiqua Musica Nova“ in Groningen, demSchubert-Fest“ in Dortmund und "Im Zentrum Lied" in Köln.

2018 machte sie mit Esther Valentin-Fieguth eine Rundfunkaufnahme beim SWR2 Baden-Baden mit ausgewählten französischen und deutschen Liedern.

Im Herbst 2019 ist ihre Debüt-CD „Amors Spiel“ - eine Co-Produktion des Labels GWK-Records und des SWR2 - erschienen. Die CD wurde in der Presse hoch gelobt und in vier Kategorien für den Opus Klassik 2020 nominiert.

2020 nahm Grishutina mit Valentin Op.10 Acht Gedichte aus „Letzte Blätter“ von Richard Strauss, Sechs Lieder Op.48 von Edvard Grieg, Sånger vid havet von Gösta Nystroem, sowie ausgewählte russische Lieder beim SWR2 auf.

2021 wurden die Aufzeichnung des Konzertprogramms „Souvenirs du Printemps“ (mit Werken von J. Brahms, E. Chausson, F. Mendelssohn und R. Schumann) mit Esther Valentin-Fieguth, die Einspielung von Moritz Eggerts "Neue Dichter Lieben" gemeinsam mit Valentin-Fieguth und mit dem Bariton Konstantin Paganetti ebenfalls beim SWR2 gemacht.

Das Großprojekt des Duos Valentin-Fieguth/Grishutina 2021 war ihre zweite CD “Crime  Scenes”. Es ist Anastasia Grishutina ein besonderes Anliegen russisches Liedrepertoire in Deutschland aufzuführen und dem hiesigen Publikum besser verständlich zu machen.

Genießen Sie die Künste oder über die Künstler: Esther Valentin-Fieguth und Anastasia Grishutina

 

So, 10.04.2022 | 18:00 | Beethovensaal

Jazz Club - Jessica Gall Quartett

Jessica Gall: Gesang

Robert Matt: Piano


Johannes Feige: Gitarre


Andreas Henze: Bass

 

Einlass: 17.00 Uhr

Beginn: 18.00 Uhr

Tickets

 

Vor 12 Jahren hat die in Berlin geborene Sängerin Jessica Gall mit viel Furore die deutsche Jazzszene betreten. Ihr Debütalbum „Just Like You“ wurde von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert, ihre zweite CD „Little Big Soul“ platzierte sich geradewegs in den Top Ten der deutschen Jazzcharts. Es folgten drei weitere Alben („Riviera“, „Picture Perfect“ und „Licht“) und damit europaweite Konzerte sowie Songbeiträge in TV- und Kinoproduktionen.

Ihre Songs atmen Stille und Tempo, haben Tiefgang und ausgeprägte Melodien und scheinen grenzenlos im Jazz, Folk und Pop zu Hause zu sein.

Jessica Gall studierte Jazz an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, erlaubte sich bei der Suche nach ihrem persönlichen Stil aber schon früh jedwede Freiheiten. So finanzierte sie ihr Musikstudium als Backgroundsängerin unter anderem für Phil Collins und Sarah Connor.

Zusammen mit ihrer Band, die ihr von Beginn ihrer Karriere an zur Seite steht stellt Jessica Gall heute Abend ihre persönliche Lieblingsauswahl ihrer Songs vor.

Genißen Sie die musikalischen Künste von Jessica Gall oder erfahren Sie mehr über den Künstler!