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Konzertprogramm

Juni 2022

So, 05.06.2022 | 18:00 | Beethovensaal

Stern von morgen - Jonathan Fournel

Erster Preis International Königin Elisabeth Musikwettbewerb im Brüssel.

Frédéric Chopin (1810 - 1849): Sonate Nr. 3 h-moll opus 58

- Pause -

Johannes Brahms (1833 - 1897): Sonate Nr. 3 f-Moll opus 5

 

Einlass: 17.30 Uhr

Beginn: 18:00 Uhr

Tickets


Jonathan Fournel beginnt sein Musikstudium am Konservatorium von Sarreguemines und wechselt anschliessend an das Konservatorium von Strassburg. 2006 wird er an der Musikhochschule von Saarbrücken aufgenommen, wo er bei R. Leonardy studiert; parallel dazu folgt er dem Unterricht von G. Magnan. Nach sieben Jahren am CNSM von Paris bei B. Rigutto, B. Engerer, C. Désert und M. Dalberto schliesst er 2014 mit einem Master und zwei Jahre später mit einem Diplom als Artiste Interprète ab. Danach bildet er sich bei L. Lortie und bei A. Kouyoumdjian an der Chapelle Musicale Reine Élisabeth in Belgien weiter. Seit 2013 gewann er 2. Preise bei den Wettbewerben E. Pozzoli in Serengo, Italien, und T. Kutti in Istanbul, sowie 1. Preise beim Klavierwettbewerb G. B. Biotti in Vercelli, Italien, und beim Internationalen Schottischen Klavierwettbewerb in Glasgow.
Jonathan konzertiert mit verschiedenen Musikern und Kammermusikensembles, darunter G. Capuçon, R. Delangle, A. Dumay, V. Julien-Laferrière, C. Lee, C. Li, D. Petrlik, V. Serafimova, die Quartette Akilone, Hermès und Modigliani.

Der junge Pianist wird von zahlreichen grossen Veranstaltungen eingeladen – La Roque-d’Anthéron, La Folle Journée de Nantes, Lille piano festival, Pianoscope in Beauvais, Musikfestival Colmar, Musikfestspiele Saar, Concerts de Poche, Giovine Orchestre Genovese, Gioventù Musicale d’Italia, Festival von Fénétrange und Piano à Lyon – und spielt in Konzerthäusern wie Arsenal von Metz, Salle Cortot und Salle Gaveau in Paris, Royal Glasgow Concert Hall, Usher Hall in Edinburgh, Auditorium Gustav Mahler und Sala Verdi in Mailand sowie Teatro Carlo Felice in Genua. Als Solist spielte er mit dem Orchestre National de Lorraine, dem Orchestre de Caen, dem Orchester des kroatischen Rundfunks, dem Zilina Chamber Orchestra, dem Jiangsu Symphony Orchestra, dem Königlichen Kammerorchester von Wallonien, dem Orchester der Tschechischen Virtuosen, dem Dubrovnik Symphony Orchestra, der Sinfonia Varsovia, den Brüsseler Philharmonikern und dem Royal Scottish National Orchestra unter der Leitung von F. Braley, S. Dénève, N. Giuliani, J. Heyward, L. Kuokman, É. Ledenhandler, G. Madaras, V. Mardirossian, J. Mercier, P. Oundjian, F. Tao, M. Tarbuk und J-F. Verdier.
Jonathan Fournel war 2017 «Révélation classique de l’ADAMI» und wird von der Fondation Colas, der Fondation Goéland und der Fondation «Les Allumeurs d’Étoiles» unterstützt.

Erfahren Sie mehr über den Künstler: Jonathan Fournel

 

Sa, 25.06.2022 | 20:00 | Beethovensaal

Junge Wilde - Diamond Trio

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 - 1847): Konzertstück Nr. 1, Op. 113
Camille Saint-Saens (1921 - 1835): Introduction et Rondo capriccioso, Op. 28
Paul Schoenfield (1947*): Trio für Klarinette, Violine und Klavier

Arrangement: Arkady Gurfinkel
I Freylakh
II March
III Kozatzke

 

- Pause -

 

Yuri Povolotsky (1962*): The Best from Album Travelling to Klezmer
Nigun
Old Romanian Style
Zemer Atzuv
Grandmother’s Song

Hassidic Dance

 

Jerry Bock (1928 - 2010): Fiddler on the Roof

Arrangement: Eugene Levitas

 

Alexander Rosenblatt (1956*): Carmen Fantasy on themes from the opera
by Georges Bizet

Arrangement: Uri Brener

 

Einlass: 19.30 Uhr

Beginn: 20.00 Uhr

Tickets

 

Alexander & Daniel Gurfinkel I K l a r i n e t t e

Als Klarinetten-Duo zählen die Zwillingsbrüder Daniel und Alexander Gurfinkel bereits heute zu den wichtigsten Künstlern im Bereich Klassische Musik. Geboren 1992, begannen sie ihre musikalische Ausbildung im Alter von 8 Jahren. Bereits als 12-Jährige, wurden sie von Zubin Mehta als Solisten zum Jahreskonzert für Junge Musiker mit dem Israel Philharmonic Orchestra eingeladen.
In den vergangenen Spielzeiten konzertierte das Duo Gurfinkel erneut mit Zubin Mehta und den Israel Philharmonic Orchestra und darüber hinaus mit Orchestern wie die Zagreber Philharmoniker, Belgrader Philharmoniker, Tonkünstlerorchester Wien, Nationales Symphony Orchester der Ukraine, France Orchestre National des Pays de la Loire (Tour durch Frankreich), Moskauer Virtuosen unter V. Spivakov, Moskauer Solisten unter Yuri Bashmet, Israel Symphony Orchestra Rishon Le Zion, Jerusalem Symphony Orchestra, la Primavera Chamber Orchestra, Haifa Symphony Orchestra, Württembergisches Kammerorchester Heilbronn, Georgisches Kammerorchester Ingolstadt, Captain Symphony Orchestra SA, Nationales Rundfunk-Sinfonieorchester Bulgariens, Georgisches Nationales Sinfonieorchester, Berliner Camerata und die Brandenburg Symphoniker.
Das Duo Gurfinkel folgte Einladungen in die Schweiz Mendelssohn-Konzert, zum „Moscow Meets Friends“ Festival mit den Moskauer Virtuosen unter V. Spivakov, nach Los Angeles unter der Ägide von Zubin Mehta, in die Tchaikovsky Hall nach Ekaterinburg mit Yuri Bashmet und den Moskauer Solisten sowie mit der Capella Istopolitana zum Rheingau Musikfestival. Das Duo konzertierte in den USA (Detroit, New York, Chicago) ebenso wie in Peking, Hong Kong, Slowenien, Italien, Russland, Deutschland, Aserbaidschan, Slowakei, Kroatien, Österreich, und Südafrika.
Darüberhinaus haben die Brüder Gurfinkel in den vergangenen Spielzeiten mehrere zeitgenössische Kompositionen zur Welturaufführung gebracht, darunter Rashid Kalimulins Konzert für zwei Klarinetten und Orchester (im Gewandhaus zu Leipzig mit dem Leipziger Symphonie-Orchester), sowie Doron Toister’s Klezmer Koncert (mit dem Raanana Symphony Orchestra Israel).
Nach Auftritten beim Kreuth Musikfestival und mit der Berlin Camerata in Berlin (August 2015), wird das Duo Gurfinkel demnächst u. a. in Hannover, Münster, Ingolstadt, Astana (mit dem Astana Chamber Orchestra in Kasachstan), auf Tour in den USA (mit dem Jerusalem Symphony Orchestra) sowie in Kiew (mit dem Ukrainischen National Symphony Orchestra) zu erleben sein.
Mit ihrem Klarinettenspiel führen Daniel und Alexander Gurfinkel bereits in 3. Generation eine große Familientradition fort. Bereits ihr Großvater Arkady Gurfinkel war ein berühmter Klarinettist, Arrangeur und Lehrer, und ihr Vater Michael Gurfinkel gehört sowohl als Solo-Klarinettist des Israel Symphony Orchestra und der Israeli Opera als auch als Kammermusiker zu den gefragtesten Klarinettisten Israels und dessen Landesgrenzen hinaus.

 

Silvia Patru I K l a v i e r

In Lauchhammer geboren, studierte Silvia Patru an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Frau Prof. Birgitta Wollenweber und schloss ihr Master Studium 2018 ab. Im Rahmen der Talenteförderung „Jugend musiziert“ erhielt sie ab 2005 bis zum Ende ihres Studiums ein Dauerstipendium von der Sparkasse Niederlaustiz.
Meisterkurse von András Schiff, Dmitri Baschkirow, Wolfram Rieger, Georg Sava, Yossi Reshef, Thomas Hoppe und Irmela Roelcke gaben ihr weitere künstlerische Impulse. Als Gewinnerin des Steinway-Klavierspiel-Wettbewerbs in Berlin, des Sonderpreises der Firma Miele – PRIMUS, des Sonderpreises für die beste Korrepetition beim Wettbewerb Jugend musiziert, 2007 aufgenommen als Jungstudentin an der Fachhochschule Lausitz in Cottbus, begann sie ihre Konzerterfahrungen.

Bereits im Alter von 12 Jahren spielte sie auf der Orgel des Wiener Stephansdoms. Patru spielte die Symphonischen Variationen von César Franck mit dem Philharmonischen Orchester des Staatstheaters Cottbus unter der Leitung von Marc Niemann, trat bei der Benefizveranstaltung zugunsten der Deutschen Welthungerhilfe im Hotel Adlon Kempinski Berlin auf, gastierte bei den Brandenburgischen Sommerkonzerten in der Stadtkirche Calau zusammen mit dem Musikwissenschaftler Chritoph Rueger und dem Leipziger Streichquartett und gab ein Rezital innerhalb der elfteiligen Konzertreihe zum 200. Geburtstag von Frédérick Chopin im Schlosstheater
Rheinsberg.

Auf Einladung der Mendelssohn-Gesellschaft spielte sie Fanny Hensels Klavierzyklus „Das Jahr“ in der Mendelssohn-Remise und gab ein Rezital im einzigartigen Barockhaus Oppenheim am Salzmarkt in Breslau mit Werken von Arnold Ludwig Mendelssohn, Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy.
Heute gastiert Silvia Patru international als Solistin und Kammermusikpartnerin. 2016 gründete sie mit den Klarinettisten Alex und Daniel Gurfinkel das Diamond Trio und ist auf Einladung verschiedener Konzertveranstalter zu Gast beim Internationalen Musikfest Kreuth am Tegernsee, bei der Konzertreihe Meister von morgen – Dr. Carl Dörken Stiftung, bei der Konzertreihe Kultur im Logenhaus in Berlin und im Teatro Municipale Giuseppe Verdi in Salerno. Zusammen mit dem Ehrengast Albrecht Meyer traten sie 2017 zugunsten der America – Israel Cultural Foundation in Berlin auf.
Eine Leidenschaft für das Komponieren zeigte sich bereits im Alter von 14 Jahren als auch die erste Komposition „Stimmungen des Senftenberger Sees“ entstand. Die Uraufführung erfolgte anlässlich eines Wettbewerbs, zu dem die Kunstscheune Pritzen im Rahmen der Veranstaltungsreihe Kulturland Brandenburg 2007 mit dem „Fokus Wasser“ aufgerufen hatte. Während ihres Masterstudiums vertiefte sie ihre kompositorischen Fähigkeiten bei Prof. Dr. Benjamin Lang und widmete dem Diamond Trio ihre Komposition r e s t l e s s für zwei Klarinetten und Klavier. Ihr Künstlerporträt wurde bisher vom rbb – Kulturradio im Beitrag „Talente und Karrieren“ präsentiert. Ihr Repertoire umfasst Werke sämtlicher Epochen.

Erleben Sie das Trio oder erfahren Sie mehr über die Künstler: Diamond Trio